In den Hobbit-Filmen von Peter Jackson sind längst nicht mehr alle wichtigen Charaktere durch Menschen in entsprechenden Kostümen dargestellt. Vielfach entstehen die Figuren, wie zum Beispiel Ork Bolg, am Computer mit 3D-Software, die einem statischen Modell mithilfe von zuvor aufgezeichneten Bewegungsmustern Leben einhaucht. Allerdings sind die Bewegungen nur der eine Teil der perfekten virtuellen Darsteller, ihr Design ist der andere wesentliche Bereich in der Entwicklung. Ein Design benötigen natürlich auch die bereits erwähnten Kostüme von realen Schauspielern. Als Grundlage für das spätere Aussehen von virtuellen Umgebungen und Figuren sowie realen Kostümen und Gegenständen in Filmen dient in fast allen Fällen das so genannte Concept Design, eine illustrative Vorlage. Sie entsteht anhand von Vorgaben, die zum Beispiel aus der Literatur abgeleitet werden, welche verfilmt werden soll.

Das Weta Workshop Design Studio mit Sitz in Wellington, Neuseeland, hatte die Erstellung des Concept Designs für alle drei Teile der Hobbit-Verfilmung übernommen. Auszüge daraus wurden nun auf der Plattform ArtStation veröffentlicht. Dort sind die Vorlagen für die spätere Filmumsetzung aus den verschiedensten Bereichen zu sehen, darunter die Elbenkostüme, Ork-Designs und auch Sauron in Gestalt des liedlosen Auges in Dol Guldur. Die Zeichnungen der Designer könnt Ihr Euch hier ansehen.

Titelbild: Weta Workshop Design