Im Zuge des jährlichen Dinners beim Springmoot gab die Tolkien Society am 6. April in London die Gewinner der Tolkien Society Awards bekannt. Bereits im Februar hatte die Tolkien Society dazu aufgerufen, Vorschläge für die Kategorien Beste Illustration, Bester Artikel, Bestes Buch, Beste Website und Besondere Leistungen einzureichen. Aus diesen Vorschlägen wurde eine Vorauswahlliste erstellt, über die alle Mitglieder der britischen Tolkien-Gesellschaft bis Ende März abstimmen konnten.

Mit den Tolkien Society Awards werden jährlich die besten Beiträge zu Tolkien-Forschung und Fandom ausgezeichnet, die nach Ansicht der Tolkien Society besonders dazu geeignet sind, “die Öffentlichkeit über das Leben und Werk von Professor John Ronald Reuel Tolkien CBE aufzuklären und die Forschung zu fördern”.

Die Nominierungen und Gewinner 2019:

Beste Illustration

Winter in Rivendell” von Soni Alcorn-Hender
The Two Towers Condiment Set” von Heather Coleman
Song for a Queen” von Elena Kukanova
The King’s Tower Falls” von Alan Lee
Durin’s Crown and the Mirrormere” von Ted Nasmith – Gewinner

Bester Artikel

A Fall of Heavenly Iron” von Martin Beech (Amon Hen 274, November 2018)
Was Tolkien really racist?” von Dimitra Fimi (The Conversation Website, 6. Dezember 2018) – Gewinner
‘Tolkien in Oxford’ (BBC, 1968): A Reconstruction” von Stuart D. Lee (Tolkien Studies 15, 2018)

Bestes Buch

Tolkien: Maker of Middle-earth von Catherine McIlwaine – Gewinner
The Fall of Gondolin von J.R.R. Tolkien, Hrsg. Christopher Tolkien
A Wilderness of Dragons: Essays in Honor of Verlyn Flieger, Hrsg. John D. Rateliff

Beste Website

Luke Shelton (luke-shelton.com)
Parf Edhellen (www.elfdict.com)
TolkienGuide.com (www.tolkienguide.com) – Gewinner
TolkienBooks.us (www.tolkienbooks.us)

Besondere Leistungen

Catherine McIlwaine
(Tolkien-Archivarin der Bodleian Libraries, Oxford)

Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich und freuen uns schon auf die nächste Runde!

Credits

Titelfoto: Christiane Steinwascher
Illustration “Durin’s Crown and the Mirrormere”: Ted Nasmith