Anlässlich des 80. Geburtstags des Hobbits gibt es von uns dieses Jahr auch immer mal wieder Altes und Schönes zum Thema.

Der bekannte Literaturkritiker Denis Scheck empfiehlt in seiner Sendung Druckfrisch vom 27.01.2013 J.R.R. Tolkiens Der Hobbit. Er spricht in dem knapp vier Minuten langen Video darüber, wie „die Wiederbegegnung mit Büchern aus der Kindheit, die man schon einmal gelesen und geliebt hat, immer eine Wiederbegegnung mit sich selbst“ sei. Man wundere sich oft darüber, welche Figuren man als Kind bewundert oder wovor man sich gefürchtet habe.

„Gelegentlich geht es aber auch genau andersherum“, meint der Literaturkritiker, „und man erkennt erst mit dem Auge des Erwachsenen, wie kunstfertig, doppelbödig und moralisch ambivalent das Buch gestaltet ist, das man da als Kind gelesen hat“. So sei es ihm mit dem Wiederlesen von Tolkiens Hobbit ergangen.

Zum damaligen Erscheinen der in Schecks Augen „dramaturgisch arg verrutschte[n] Verfilmung“ des Hobbits hatte er sich die kommentierte Ausgabe Das große Hobbitbuch von Douglas A. Anderson zur Hand genommen und staunt über die Vielseitigkeit der Geschichte und die „erwachsenen“ Themen.

Hier könnt Ihr Euch das Video in der ARD-Mediathek ansehen.

Credits

Titelfoto: Tobias M. Eckrich