Am 4. März 2017 startete die diesjährige Nominierungsphase des Deutschen Phantastik Preises. Jeder kann ab sofort bis zum 17. April 2017 seine Vorschläge für Werke einreichen, die 2016 erschienen sind. Danach stehen je fünf Nominierte pro Kategorie in der Hauptrunde des DPP zur Wahl. Die Gewinner werden im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 15. Juni 2017 ermittelt.

Vorgeschlagen werden können alle Werke, die im Jahr 2016 veröffentlicht wurden. Wenn es sich um eine Übersetzung handelt, zählt die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe. Die bereits vorausgewählten Titel wurden nach Aussagen der Organisatoren „… im Vorfeld von einer unabhängigen Jury erstellt, die sich aus Experten aus mehreren Bereichen der phantastischen Literatur zusammensetzt“.

Hither Shore vorschlagen

Das DTG-Jahrbuch Hither Shore gewann den mittlerweile mit 500€ dotierten Preis im Jahr 2006 und 2008. Dieses Mal steht es nicht auf der Longlist und wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr den Hither Shore 12: Tolkiens Über Märchen in der Kategorie „Bestes Deutschsprachiges Sekundärwerk“ vorschlagt!

Änderungen in diesem Jahr

Die Kategorien sind in diesem Jahr etwas anders. So wurde die Kategorie „Beste Internet-Seite“ durch „Bester Deutschsprachiger Comic“ ersetzt. Auch sonst legen die Veranstalter viel Wert auf deutsche Werke. Bis auf die Kategorie „Bester internationaler Roman“ wurde die Eingrenzung auf „deutsch“ durchgeführt. Außerdem wurde der Verleihungsort geändert. So findet die Verleihung erstmals im Rahmen der Phantastika am 2. September 2017 im CongressCentrum Oberhausen statt.

Zur Verfügung stehen die Kategorien:

  • Bester Deutscher Roman
  • Bestes Deutschsprachiges Romandebüt
  • Bester Internationaler Roman
  • Beste Deutschsprachige Kurzgeschichte (inkludiert Novellen)
  • Beste Deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung
  • Bestes Deutschsprachiges Hörspiel/Hörbuch
  • Beste Deutschsprachige Serie
  • Bester Deutschsprachiger Grafiker
  • Bestes Deutschsprachiges Sekundärwerk
  • Bester Deutschsprachiger Comic

Credits

Titelgrafik: Tobias M. Eckrich