Am 15. Dezember 2016 ist es so weit: Die Neuauflage des Großen Tolkien-Lexikons von Friedhelm Schneidewind erscheint. Dabei handelt es sich um eine komplette Überarbeitung des 2001 erschienenen Werks Das große Tolkien-Lexikon. Wir hatten bereits die Möglichkeit, einen Blick ins neue Buch zu werfen und mit dem Autor ein kleines Interview zu führen.

Das Erste, was im Vergleich zur ersten Version sofort auffällt, ist der Umschlag, welcher in der neuen Ausgabe ein Hardcover mit Schutzumschlag ist. Beim Durchblättern fällt zudem auf, dass es keine Zeichnungen mehr gibt. Schneidewind sagt dazu: Dafür hat diese Ausgabe etwa 1/7 mehr Text.

Außerdem erklärt er:

2001 gab es eine ganz andere Situation, heutzutage findest Du ja alle Bilder, Cover und Zeichnungen direkt beim Verlag, Wikipedia, Ardapedia oder der Seite der Deutschen Tolkien Gesellschaft. Deshalb ist es bei vielen Sachen gar nicht mehr nötig, sie abzudrucken. Vor 15 Jahren war das alles noch ganz anders.

Friedhelm Schneidewind

Autor

Das Fehlen der Illustrationen fällt jedoch nicht negativ auf. Das Lexikon ist durch die Zweifarbigkeit optisch sehr ansprechend und übersichtlich, ohne dabei vom Inhalt abzulenken. Auch die Vielzahl der aufgelisteten Begriffe ist in dieser Form einmalig.

In der neuen Version werden alle Werke, auch die posthum erscheinenden, bis 2017 berücksichtigt. Und es gibt am Ende des Lexikons noch eine hilfreiche Auflistung der Werke. Eine Besonderheit dieser Neuauflage ist auch die Berücksichtigung der überarbeiteten Krege-Version des Herrn der Ringe. Damit werden alle drei deutschen Versionen berücksichtigt.

Das Vorwort wurde von Dr. Frank Weinreich geschrieben und beginnt mit der Aussage: „Ohne Tolkien keine Fantasy“ – Das hat sich die Deutsche Tolkien Gesellschaft seit vielen Jahren auf ihre Fahnen geschrieben. Seinen Schlussabsatz werden wir uns zu Herzen nehmen und das Quiz noch schwieriger machen:

Das große Tolkien-Lexikon hat sich in den letzten fünfzehn Jahren als unverzichtbarer Begleiter der informierten Tolkien-Lektüre erwiesen und hat wahrscheinlich auch einer nicht geringen Anzahl von Gewinnern der gefürchteten Tolkien-Quiz von Dr. Christian Weichmann zu ihrem Sieg verholfen.

Frank Weinreich

Das Geleitwort stammt von keinem Geringeren als Prof. Dr. Thomas Honegger.

Über das Werk

Passend zu einem Lexikon hier noch ein paar Zahlen zum Werk:
Der Lexikonteil hat 1,7 Mio. Zeichen und 6.000 Stichwörter mit knapp 21.000 Verweisen. Belegt wird dies mit über 1.500 Literaturangaben. Neu hinzugekommen sind außerdem ein Exkurs zu Unsterblichkeit und Langlebigkeit sowie eine Bibliographie mit Zeittafeln zum Leben von J.R.R. Tolkien.

Aufgepasst!

Wer bis einschließlich 5. Dezember per E-Mail bestellt, erhält das Buch versandkostenfrei und auf Rechnung für nur 22,00 EUR. Bestellt werden kann beim Verlag – unter tolkien@conte-verlag.de – oder beim Autor – unter tolkien@friedhelm-schneidewind.de. Übrigens: Wer direkt beim Autor bestellt, erhält auf Wunsch eine Widmung! Und da das Buch am 15. Dezember versendet wird, kommt es auch rechtzeitig zu Weihnachten an. Weitere Informationen zum Lexikon findet Ihr auf der Seite des Verlags.

Über den Autor

Friedhelm Schneidewind, geboren 1958, hat bisher 20 Bücher veröffentlicht, neben Geschichtenbänden und dem Vampirtheaterstück Carmilla (1994) u.a. die Sachbücher Mein Mittelerde (2011), Drachen, Das Schmöker-Lexikon (2008) und Das ABC rund um Harry Potter (2000). Schneidewind lebt am Rande des Odenwaldes als freiberuflicher Autor, Journalist, Verleger, Musiker und Dozent. Er ist Mitglied der Deutschen Tolkien Gesellschaft und der Tolkien Society und leitet seit 1995 die Mittelalter-Musikgruppe Conventus Tandaradey.

Produktinformation

Preis: 24,90€, Hardcover
Seiten: ca. 800
Autor: Friedhelm Schneidewind
Verlag: Conte
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-95602-092-6

Bildrechte:

  • Titelbild: Tobias M. Eckrich
  • Portrait Friedhelm Schneidewind: Annika Röttinger
  • Portrait Frank Weinreich: Annika Röttinger
  • Cover Das neue große Tolkien-Lexikon: Conte Verlag