TolkShow

TolkShow

Die TolkShow ist das Online-Diskussionsformat der DTG. Einmal im Monat wollen wir mit Euch über ein tolkieneskes Thema diskutieren. Der Name ist eine Anspielung auf das Wort „Talkshow“, auch wenn es sich bei der TolkShow nicht um eine herkömmliche Talkshow handelt. Stattdessen unterhalten sich bis zu vier geladene Gäste in einem selbstgeleiteten Gespräch. Das Publikum kann sich über Livekommentare beteiligen.

Das Format

Die Online-Podiumsdiskussionen fiinden einmal im Monat, und zwar jeweils am dritten Mittwoch, ab 20 Uhr statt. Sie werden live auf unserem YouTube-Kanal gestreamt und dann als Sonderfolgen des TolkCasts veröffentlicht. Bei jeder Diskussion sollen sich vier Tolkien-Fans zu einem tolkienesken Thema austauschen. Das soll weniger ein akademischer Schlagabtausch sein, sondern vielmehr eine gemütliche Runde mit einem Austausch über persönliche Erfahrungen, an dem sich auch die Zuschauenden beteiligen können.

Eure Meinung ist gefragt!

Zu den Diskussionsrunden laden wir zum einen bekannte Tolkien-Expert*innen ein. Zum anderen wollen wir auch Eure Gedanken hören! Falls Euch eins der geplanten Themen anspricht, dann meldet Euch über das Formular unten. Ihr braucht weder einen akademischen Abschluss noch müsst Ihr über ein Thema wissenschaftlich publiziert haben. Solange Ihr eine Meinung dazu habt, Euch ein bisschen auskennt und Spaß am Diskutieren habt, begrüßen wir Euch gern auf dem virtuellen Podium. Auch weitere Themenvorschläge könnt Ihr gern einreichen.

Kommende Diskussionsthemen

Erlebt das Silmarillion gerade einen neuen Hype? Und wenn ja, warum? (21. Juli)

Der Herr der Ringe und Der Hobbit sind unumstritten die bekanntesten Werke Tolkiens. Dennoch ist das Silmarillion, die Vorgeschichte zu Tolkiens Hauptwerken, vor allem in den Sozialen Medien omnipräsent. Schaut man in die Cosplay- oder Kunstszene, scheinen Adaptionen des Silmarillion mittlerweile sogar zu überwiegen. Stimmt das? Ist das ein genereller Trend im Tolkien-Fandom oder auf einen kleinen Teil beschränkt? Und was könnten die Gründe für den Boom des Silmarillion sein?

Brauchen wir eine deutsche Übersetzung der History of Middle-earth? (18. August)

In der History of Middle-earth hat Christopher Tolkien die Geschichte der Werke seines Vaters nachvollzogen. Neben x Versionen von Herr-der-Ringe-Kapiteln enthalten die 12 Bände auch ganz neue Geschichten, beispielsweise eine unvollendete Fortsetzung des Herrn der Ringe. Offiziell ins Deutsche übersetzt wurden nur die ersten beiden Bände sowie einige Ausschnitte aus dem dritten Band. Fans, die des Englischen nicht mächtig sind, können daher nicht alle Werke Tolkiens lesen. Brauchen wir also eine Übersetzung der ganzen History of Middle-earth? Oder ist es nur ein Nice-to-have, das eh nur die aller eingefleischtesten Fans interessiert?

Was erhoffen wir uns von der Amazon-Serie? (15. September)

Die geplante Amazon-Serie über das Zweite Zeitalter von Mittelerde ist in aller Munde – nicht immer im positiven Sinne. Manche befürchten „Hobbit-Sex“ und Gewaltszenen à la Game of Thrones und beharren darauf, dass Tolkien das nicht gewollt hätte. Andere hoffen, dass die Serie bislang unbekanntere Geschichten Tolkiens einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen könnte. Was können wir uns außerdem noch von der Amazon-Serie erhoffen?

20 Jahre nach Krege: Was taugen die deutschen Übersetzungen? (20. Oktober)

Im Jahr 2000 erschien die neue Übersetzung des Herrn der Ringe von Wolfgang Krege. Nicht allen hat sie gefallen, und in den letzten Jahren hat der Verlag Klett-Cotta wieder mehrere Ausgaben mit der alten Carroux-Übersetzung herausgebracht. Auch Der Hobbit bzw. Der kleine Hobbit ist in zwei deutschen Übersetzungen erschienen. Was taugen diese Übersetzungen? Sind sie noch zeitgemäß? Oder brauchen wir langsam mal wieder eine neue Übersetzung?

Welche Denkanstöße zum Klimaschutz kann uns der HdR heute noch geben? (17. November)

In den 1970er-Jahren entdeckte die Umweltschutzbewegung den Herrn der Ringe für sich. Auch heute noch werden Tolkiens Werke immer wieder im Kontext von Umweltschutz diskutiert, das Bild Tolkiens als baumliebender Autohasser ist weit verbreitet. Sind Tolkiens Bearbeitungen dieser Themen heute noch aktuell? Und wenn ja, welche Denkanstöße können sie uns geben?

Fehlen Tom Bombadil und die Hügelgräberszene in den Peter-Jackson-Verfilmungen? (15. Dezember)

Wer mit Tolkiens Werken zuerst durch die Verfilmungen von Peter Jackson in Berührung gekommen ist und sich dann entscheidet, die Bücher zu lesen, wird feststellen, dass die ersten Kapitel in Die Gefährten etwas ausschweifender sind als im Film: Statt vom Auenland direkt nach Bree zu gelangen, machen die Hobbits einen Umweg über einen komischen singenden Kauz im Wald und schaurige Hügelgräber. Sind diese Szenen für den Herrn der Ringe essentiell? Fehlen sie gar in der Verfilmung und sollten bei einer potentiellen weiteren Verfilmung dringend ins Drehbuch?

Bisherige Diskussionsrunden zum Nachhören

Demnächst wird erscheinen

Wie viel Purismus braucht das Tolkien-Fandom? (Sendung vom 16. Juni)

Die Vorstellung von Mittelerde vieler Tolkien-Fans ist durch die Verfilmungen von Peter Jackson geprägt, auch die derer, die die Bücher gelesen haben. Einige kreative Freiheiten des Regisseurs haben sich dabei ins kollektive Gedächtnis der Fangemeinde eingebrannt, beispielsweise dass Hobbits große Füße hätten oder Saruman die Uruk-hai in Schleim kochen würde. Auch im Hinblick auf die kommende Amazon-Serie wollen wir uns fragen: Wie viel Purismus und Werktreue braucht das Tolkien-Fandom?