Flammifer 51

  • Titelkünstlerin: Franziska Wenzel
  • Grußwort
  • Inhalt
  • Veranstaltungskalender
  • Nachrichten aus dem Vorstand
  • In eigener Sache
  • Call for Papers
  • Tolkien Thing 2014
  • Thing Turnier 2014
  • „Myth and Magic“ aus England
  • Tolkien Stammtisch Aachen
  • Jugend-Umfrage der DTG
  • Tims Schatzzz
  • Lesung mit Tommy Krappweis
  • Tolkien Tag Niederrhein 2014
  • „Balrog-Skulptur“
  • Interview Faelend
  • Interview Royd Tolkien
  • Die Truchsesse von Gondor Teil 2
  • The Dreams of Gandalf
  • Rezension: Tolkiens Zauberbaum
  • Rezension: The Forest and the City
  • Rezension: Exploring J.R.R. Tolkien‘s Hobbit
  • Hókírinar Maksâtanva
  • Impressum
  • Leserbrief
  • English Summary
  • Anzeige Walking Tree Publishers
  • Burg Breuberg“, Fotos von Tobias M. Eckrich
Nummer: 51
Erschienen: 2/2014
Auflage: 750
ISSN: 1437-6563

Grußwort

Liebes Mitglied,

seit der Jubiläumsausgabe gibt es für den Flammifer ein neues Konzept. Er wird nach wie vor von Mitgliedern für Mitglieder gemacht. Aber er erscheint nun 2-mal im Jahr, dafür aber mit 60 statt 40 Seiten. Die Anzahl an Seiten (120) im Jahr bleibt also identisch. Auch werden die mittleren 4 Seiten, so wie der Umschlag, vierfarbig sein.

Die Neuregelung soll dafür sorgen, dass der Flammifer zu zwei festen Zeiten erscheint. Dies ist notwendig geworden, da es immer wieder Anfragen für Werbung gibt und sich damit eine wertvolle Einnahmequelle für den Verein bietet. Bisher konnten wir dies jedoch wegen der unregelmäßigen Erscheinungsweise leider nicht in Anspruch nehmen. Nun geht aber auch hier beim Flammifer die Professionalisierung im Verein weiter voran.

Leider hat Wilfried aus persönlichen Gründen den Hut als Chefredakteur abgelegt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei ihm für die langjährige und professionelle Arbeit und seinen Einsatz bedanken und hoffe, dass er der Flammifer-Redaktion weiterhin erhalten bleibt. Für die Ausgaben 51 und 52 übernimmt unsere Schriftführerin Susanne A. Rayermann übergangsweise das Ruder, bis die Redaktion sich neu aufgestellt hat.

Aber neben dem Flammifer haben sich weitere Personalien im Verein geändert. Christian Drack, Julian Eilmann und Martin Cuadra-Braatz sind nicht mehr im Vorstand, dafür aber im Beratergremium. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für die Zusammenarbeit bedanken und wünsche allen für ihre nächsten Projekte alles Gute. Dafür sind neu im Vorstand: Sabrine Modolo (Beisitzerin), Franziska Würkner (Beisitzerin) und Alexander Kleine (Schatzmeister). Alle drei stellen sich in diesem Heft noch vor. Ich freue mich auf die neuen und „alt-neuen“ Gesichter im Vorstand.

Auf der Mitgliederversammlung habe ich bereits ausgeführt, dass die Vorstandsmitglieder teilweise am Limit arbeiten. Dazu gab es auf dem Thing auch schon erste Workshops, um Euch besser einzubinden. Wenn es etwas gibt, womit Du meinst, uns unterstützen zu können, egal ob dauerhaft oder temporär, dann ruf mich an oder schreibe uns eine Mail ().

Dabei sei gesagt, dass sich durch meinen Umzug nach München auch die DTG-Rufnummer geändert hat. Ich bin über die Festnetznummer 089 21554677 oder mobil weiterhin unter 0151 15794718 zu erreichen; ich rufe auch gerne zurück.

Außerdem haben wir auf der Klausurtagung des Vorstands eine Liste erarbeitet, an welchen Stellen wir Hilfe gebrauchen können. Diese werden wir demnächst auf unsere Webseite stellen. Schau also mal vorbei, es schadet nie!

Was aber jetzt schon sicher ist: Wir suchen Fotografen und Illustratoren. Denn wir bauen zurzeit eine Bilddatenbank auf, aus der sich die einzelnen Gruppen wie Flammifer-Redaktion, Pressestelle, Webredaktion und Socialmedia-Team bedienen können. Wenn Du also Material hast und es der DTG zur Verfügung stellen möchtest, melde Dich einfach bei mir. Jetzt aber viel Spaß mit der aktuellen Ausgabe des Flammifer!

Dein Tobias M. Eckrich
Erster Vorsitzender

Drei Fragen – Franziska Wenzel

Unser Titelbild ist diesmal „The fate of the Silmarils“ von Franziska Wenzel. Wer mehr von ihr sehen möchte, findet einige Bilder unter toradh.deviantart.com. Aber sie hat uns auch unsere klassischen drei Fragen beantwortet:

1. Wie kamen Sie zu Tolkien?
Ich hatte gar keine andere Wahl. Meine Mutter hat den Herrn der Ringe laut eigener Aussage mindestens vierzigmal gelesen. Meine ältere Schwester und ich sind mit dem Hobbit-Comic sowie den Nacherzählungen der Bücher durch unsere Mutter aufgewachsen. Neben „Star Wars“ und Grimms Märchen natürlich. Aus erster Hand habe ich die Bücher dann aber erst als Jugendliche gelesen. Ich war überrascht, die Ereignisse der Geschichte einmal in chronologischer Reihenfolge und lückenlos zu erleben, von den Landschaftsbeschreibungen hat sie beispielsweise kein Wort gesagt.

2. Wie arbeiten Sie?
Die Frage kann man in so wenigen Zeilen eigentlich nicht beantworten. Generell gilt aber: Mit sehr lauter Musik. Ich gehe immer von groben Ideen aus, die mir beim Lesen oder beim Musikhören durch den Kopf gehen. Die werden dann in Skizzen festgehalten, ein Bildkonzept entwickelt und dann die Vorzeichnung angefertigt, die ich anschließend aquarelliere. Dafür brauche ich Muße, gute Referenzfotos, die mir helfen, das niederzubringen, was mir durch den Kopf geht, und die Geduld, meine Katzen davon abzuhalten, Schwämme zu klauen oder sich in die nasse Farbe zu setzen.

3. Warum gerade dieses Motiv?
Ich fand die Silmarilli als verbindendes Element aller Geschichten immer sehr interessant. Das Silmarillion hat seinen Namen ja nicht umsonst. Ich wollte meine Faszination für dieses Buch und für seinen roten Faden zu Papier bringen. Außerdem spielen ganz praktische Gründe mit: Ich habe eine Schwäche für Fëanor, und es macht mir Spaß, leuchtende Objekte zu malen.

Summary of Flammifer #51
(Issue 2/2014, published in October 2014)

Cover Artist
This issue’s cover features the painting “Fate of the Silmarils” by German artist Franziska Wenzel.

Tolkien Thing 2014
Carola Oberbeck reports from this year’s Thing, which took place in July. Apart from the obligatory annual general meeting, the programme was packed with various lectures, workshops and, of course, the famous Long-expected Party. The visit of author John Garth completed this remarkable weekend of entertainment.

To infinite horizons – Introduction of “Myth & Magic“
In yet another instalment of the series “Middle-earth is everywhere” author Mick Ennis introduces us to the Tolkien group “Myth & Magic” from Ironville. In the five years that have passed since the group’s establishment, its members changed from an informal gathering of interested students to avid researchers of the Tolkienian Legendarium, who share their expertise at conferences all around the world. Their main aim is to encourage and promote academic efforts and the love for writing.

News from the West – Two years of “Eithel Annûn”
Anja Menon gives us an insight into the origins of the Smial in Aachen. Although it being a comparatively young group of Tolkien enthusiasts (Est. in 2012), its members can already look back on some remarkable achievements, such as the hosting of the Tolkien Seminar in 2013.

Tim’s precious – a collector’s adventure
In this article, Tim Scholz gives us his account of how he came to be the proud owner of one of the largest, if not the largest Tolkien-related collection at least in Germany. Over the period of 10 years, with a lot of patience, money and a nearly Gollumesque desire to own them, Tim has managed to gather an impressive amount of memorabilia.

Tolkien Day on the Lower Rhine
Christoph Ortmann, Jörg Heininger and Sebastian Kleinen remember a remarkable weekend in June which not only ended up with some truly jaw-dropping numbers on time and food consumption as well as a new attendance record, but serves as a testimony to how proper team work can create something genuinly exceptional.

Interview with “Faelend”
Sylvia Lindner sat down Mo Stienen, singer of the music group “Faelend”, who gives us an insight into the band’s creative process all the way from the first inspirational steps to the finished song. She also talks about the challenges of writing songs in Elvish and reveals some of the band’s future plans and projects.

Carpe diem – an interview with Royd Tolkien
Marie-Noëlle Biemer met with Professor Tolkien’s great-grandson Royd Tolkien who recaptures his time on set of “The Lord of the Rings” and “The Hobbit”. He reveals on how it feels like to live with his great-grandfather’s legacy and how his brother’s battle with ALS has made him face his fears and appreciate the beauty of life.

The stewards of Gondor – more than just gapfillers – Part 2
In the second instalment of his examination of Gondor’s stewards, Andreas Zeilinger takes a closer look at the life of the last Ruling Steward, Denethor II. and uncovers the differences of his portrayal in the books and in Peter Jackson’s adaptation. What follows is his assessment of the steward’s position after the return of the king. Andreas comes to the conclusion that the stewards during their almost 1.000-years of ruling have made an invaluable contribution to the preservation of the Gondorian realm.

Reviews
Steffanie Reimann reviews Tolkien’s Zauberbaum by Elmar Schenkel in which the author aims to get to the bottom oft he question why Tolkien’s works still enjoy such undiminished popularity.
J.R.R. Tolkien: The Forest and the City is a collection of lectures presented during a conference at Trinity College, Dublin. All articles deal with the concept of Middle-earth both as a landscape as well as a constructed living space. Even though she judges the overall quality of the articles rather mixed, reviewer Marie-Noëlle Biemer concludes that the anthology is worth a reading.
Last but not least is Carola Oberbeck’s review of Corey Olsen’s Exploring J.R.R. Tolkien‘s Hobbit. In his book, Olsen, who many of his students and listeners of his podcast also know as the Tolkien Professor, pays close attention to the character’s and story’s development, especially in view of Bilbo’s change from ordinary hobbit to master burglar. Carola finds Olsen’s work an easy and entertaining read that is recommendable to both Tolkien novices and old hands.

Miscellaneous
Apart from the contents mentioned above this issue of Flammifer also contains a calendar of Tolkien-related events, Shoshana’s account of the first Thing Tournament and the ideas and wishes of some of the society’s youngest members. In addition to that, Daniel Schäfer remembers an unforgettable reading of author Tommy Krappweis, while Heidi Steimel devotes the next stop on her musical journey through Middle-earth to Finnish composer Aulis Sallinen and his symphony The Dreams of Gandalf.