Inhaltsverzeichnis

Flammifer 50 - Cover

Flammifer 50 – Cover

  • Titelkünstler: Tomás Hijo
  • Grusswort
  • Inhalt/Impressum Veranstaltungskalender Neues aus dem Vorstand
  • In eigener Sache
  • Leserbriefe
  • Tolkien Seminar in Aachen
  • Hobbit Feest in Baarlo
  • Tolkien Tag Niederrhein
  • Hobbitreise zum Breuberg
  • Tolkien Thing 2013
  • Zu Gast bei den Beorningern
  • Countdown
  • Mit dem Orchester in Mittelerde
  • Tolkiens anglozentrisches Kulturbild Teil 1
  • Interview mit Jemima Catlin
  • Hókírinar Maksâtanva
  • English Summary
  • DTG Fotowettbewerb 2013

Mit dieser Ausgabe wird unsere Vereinszeitschrift 50. Eine stolze Zahl – und zustande gekommen… nun ja… nicht gerade mit „Blut, Schweiß und Tränen“, dafür aber mit Herzblut, Fleiß und jeder Menge geopferter Feierabende bzw. Wochenenden. Kein Außenstehender kann sich ein Bild davon machen, was hinter den Kulissen der 40 Heftseiten wirklich an Widrigkeiten überwun- den, an Arbeitszeit aufgewendet, an Nervenkraft investiert werden muss.

Dafür möchten wir vom Vorstand allen Mitgliedern, die im Laufe der Jahre und ganz aktuell am Gelingen des Flammifer beteiligt waren bzw. sind, von ganzem Herzen „danke“ sagen. Ihr könnt stolz sein auf eure Leistung! Zumal der Flammi sich in den letzten Jahren nur zu seinem Vorteil weiterentwickelt hat: Die immer wieder gern gelesenen Event- Berichte wechseln sich ab mit anspruchsvollen Aufsätzen zu ganz unterschiedlichen Tolkien- Themen, mit Buchrezensionen und Gastbeiträgen von Tolkiengesellschaften aus dem nahen und ferneren Ausland. Illustrative bzw. fotografische Kunstwerke tragen zur hochwertigen Optik der Hefte bei. Der Flammifer ist abwechslungsreich, informativ, unterhaltsam – und schön anzusehen. Gerade das vorliegende Heft ist dafür ein deutlicher Beweis.

Dafür lieben wir den Flammi alle und möchten ihn nicht missen. Auch wenn er uns manchmal Sorgen bereitet. Denn seit sei- ner ersten Ausgabe stellt sich immer wieder die Frage: Welchen Erscheinungstermin schafft er wohl diesmal? Und oft scheint das Motto zu lauten: Lieber spät als nie. Auch wenn das bei manchen Mitgliedern zu Unmut führte und bis heute führt, konnten wir bisher die Toleranzschwelle getrost niedrig halten. Denn – genau: eher spät, aber dafür schön.

In naher Zukunft wird sich das jedoch ändern müssen: Mehrere unserer zum Teil langjährigen Kooperationspartner haben star- kes Interesse angemeldet, Werbung im Flammifer zu schalten. Tolkienbezogene Anzeigen für z.B. Bücher oder Hörbücher würden auf jeden Fall in unsere Zeitschrift passen. Und: Mit den Schaltkosten für eine oder zwei Anzeigen pro Ausgabe ließe sich die Herstellung des Flammifer ganz unkompliziert gegenfinanzieren – wenigstens zum Teil. Künftig steigende Produktionskosten könnten auf diese Weise abgefedert bzw. aufgefangen werden, ohne über Beitragserhöhungen nach- denken zu müssen.

Mit dem Flammifer Nr. 51 werden wir einen ersten Anzeigenversuch wagen. Erscheinen wird er im September/Oktober – klassischer Zeitraum für Buch-/Spiele-Verlage, um ihre Herbstneuheiten publik zu machen und ins Weihnachtsgeschäft zu starten.

Dein Vorstand

Titelkünstler: Tomás Hijo

1. Wie bist du zu Tolkien gekommen?

Tolkien ist so wichtig für mich, weil die Entdeckung seines Werkes eine Kette von Ereignissen in Gang setzte und so mein Leben in eine bestimmte Richtung lenkte. Als ich 15 war, hing ich mit zwei anderen Jungs rum (der eine ist jetzt Seemann, der andere Polizist), die sich nur für Mädchen und Alkohol interessierten. Eines Nachmittags sah ich bei einem von ihnen die pinkfarbene Aus- gabe von El Señor de los Anillos von Circulo de Lectores (einem großen spanischen Verlagshaus) in seinem Regal.. Es war noch in Folie verpackt. Der Name kam mir vertraut vor, und wie ich bald feststellte, entsprach es dem englischen The Lord of the Rings. Diese Worte, die anscheinend keine besondere Bedeutung hatten, standen auch auf einem Poster, das ich (zufällig?) gerade gekauft hatte. Darauf war ein Zauberer zu sehen, Grund genug für mich, das Buch zu kaufen. Ich war schockiert, gefangen, eingesogen von Mittelerde und konnte nicht mehr aufhören, Charaktere und Szenen daraus zu zeichnen. Eines Tages skizzierte ich Legolas am Tor von Moria, und ein älterer Junge sah das. „Spielst du auch Rollenspiele?“ fragte er mich. Ich hatte keine Ahnung, was das war, also nahm er mich mit nach Hause und stellte mich einer Gruppe Freunden vor, die sich alle für Fantasy interessierten und die auch jetzt noch Freunde sind. All die bekannten Motive strömten auf mich ein, und so kam ich in die Gemeinschaft der Träumer.

2. Welche Zeichen-/Maltechniken verwendest du?

Ich bevorzuge digitale Techniken, wenn ich freiberuflich arbeite. Die Kunden haben oft Ände- rungswünsche, und die Abgabetermine sind knapp: Pixel können schnell korrigiert werden. Für meine persönliche Arbeit sind mir die „traditionellen“ Medien lieber, da nutze ich ein großes Spektrum an Methoden, oft in wilder Mischung: Scratchboard, Linolschnitt, Öl, Holzschnitt.

3. Warum hast du dich für dieses Bild entschieden?

Es sind zwei meiner letzten Holzdrucke (für diesen Zweck digital nachkoloriert), und ich finde, sie sind kraftvoll und hübsch. Sie haben das passende Format für einen Abdruck in diesem Ma- gazin.

Tomás Hijo

http://cargocollective.com/tomashijo/