Inhaltsverzeichnis

Flammifer 49 - Cover

Flammifer 49 – Cover

  • Titelkünstler: Wilma Jacobs
  • Liebe Mitglieder
  • Inhalt/Impressum Veranstaltungskalender Neues aus dem Vorstand
  • In eigener Sache
  • Leserbriefe
  • Tolkien Seminar in Aachen
  • Hobbit Feest in Baarlo
  • Tolkien Tag Niederrhein
  • Hobbitreise zum Breuberg
  • Tolkien Thing 2013
  • Zu Gast bei den Beorningern
  • Countdown
  • Mit dem Orchester in Mittelerde
  • Tolkiens anglozentrisches Kulturbild Teil 1
  • Interview mit Jemima Catlin
  • Hókírinar Maksâtanva
  • English Summary
  • DTG Fotowettbewerb 2013

Liebe Mitglieder

Was für ein Jahr 2013 – ich sowie die DTG können wieder einmal auf ein wunderschönes und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Zum einen, was die Vereinsprofessionalisierung angeht, aber auch was ihr Mitglieder alles gemacht habt.

Hier eine kleine Liste mit Veranstaltungen, die 2013 so stattgefunden haben:

Tolkien Toast/Dinner (deutschlandweit); BSWE; Lesungen aus Tolkiens Werken (Veste Otzberg); Tolkien Lesetag (Hannover, Oberhausen, Worms); Saal/Stand und Programm auf der HobbitCon; Tolkien Seminar; Tolkien Tag Niederrhein; Saal/ Stand und Programm auf der RPC; Programm auf der Nordcon; Thing; Tolkien-Spieletage in der Veste Otzberg; Hobbit-Tage auf der Veste Otzberg; Programm auf der Elf Fantasy Fair; 10 Jahre Hannohirrim; Saal/Stand und Programm Ring*Con; Leserattentag Tolkien im Kindergarten (Geldern); Internationaler (Tolkien-)Vorlesetag (Kempen); Briefe vom Weihnachtsmann-Lesung (Museum Veste Otzberg); einige Hobbit-Film-Premieren und natürlich Dutzende Stammtische über ganz Deutschland verteilt.

Damit geht es auf ins letzte Hobbit-Film-Jahr. Es wird aber dadurch nicht weniger voll. Es gibt viele Veranstaltungen, und zu einer der ersten zählt das BSWE Ende Januar in Tabarz. Wir haben das Konzept ein wenig verändert, da wir allen Mitgliedern die Möglichkeit geben wollen, an dem BSWE und der Zukunft der DTG teilzunehmen. In den letzten Jahren wurden mögliche Teilnehmer mehr oder weniger einzeln eingeladen. Dies hatte zur Folge, dass das BSWE von fast immer denselben Leuten besucht wurde und einfach der frische Wind und neue Ansätze fehlten. Zwar stand in der Einladung auch immer: „Wenn du jemand kennst, der auch zum BSWE möchte oder passt, lass es uns wissen.“ Diese Hürde wollen

wir aber komplett nehmen und jedem selbst die Möglichkeit geben, sich anzumelden.

Außerdem steht auch wieder das Thing an. Wie in den letzten Jahren auch könnt ihr euch seit dem 3.1.2014 online unter www.tolkien-thing.de anmelden. Das Thing findet zum dritten Mal auf der Burg Breuberg im Odenwald statt. Dieses Mal findet es aber eine Woche später statt, nämlich vom 18. bis 20. Juli 2014. Dazu gibt es dann auch nur 3 statt 4 Tage. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass in Hessen die Schulferien erst sehr spät anfangen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, viele von euch auf der Burg zu treffen.

Ich wünsche euch und mir ein schönes, erfolgreiches und spannendes Tolkien-Jahr 2014 mit vielen Gesprächen und tollen Veranstaltungen.

Euer Tobias M. Eckrich

Titelkünstler: Wilma Jacobs

1. Wie bist du zu Tolkien gekommen?

Ich lese gerne, besonders Geschichten mit fantastischen Elementen. Früher las ich jedes Märchen, das ich in die Hände bekam. Auf der weiterführenden Schule (middelbare school) sollten wir „Literatur“ lesen. Das meiste fand ich nicht sonderlich spannend. Aber dann passierte etwas Wunderbares: Für den Englischunterricht entdeckte ich dieses Buch, das tatsächlich als Literatur galt und weder langweilig noch schwer verständlich war. Und ich mochte es. Mehr als das. Es war großartig. Es war Der Hobbit. Ich suchte nach weiteren Büchern des Autors – ein J.R.R. Tolkien – und entdeckte den Herrn der Ringe. Und das Silmarillion. Eigentlich durfte man von jedem Autor nur ein Buch auf die Liste setzen, aber das störte mich nicht. Ich las sie alle. So lernte ich Tolkien lieben.

2. Welche Zeichen-/Maltechniken verwendest du?

Meist fange ich mit Bleistift an. Man braucht nicht viel Vorbereitung, es geht praktisch immer und macht auch Spaß. Danach kommt Tusche und am Ende wiederum Buntstifte zum Kolorieren, so kann ich am besten bestimmen, wo welche Farbe hinkommt. Und mit dieser Technik kenne ich mich am besten aus. Inzwischen male ich auch Acrylbilder. Sie bieten andere Möglichkeiten. Vor allem gefällt mir, wie man damit Farben mischen kann. Nur fehlt mir hier noch etwas die Erfahrung. Ein Vorteil von Acrylfarbe: Sie trocknet schnell und man braucht nicht so lange zu warten, bis man etwas ändern kann. Und ich probiere gern Neues aus. Die „Ents“ sind mit Bleistift, dann Tusche und dann wieder Buntstiften entstanden.

3. Warum hast du dich für dieses Bild entschieden?

Ich mag Tolkien, habe aber nicht so viele reine Tolkien-Bilder. Natürlich sind alle inspiriert von jenem ersten Blick auf die Welt der Elben, Zwerge und Hobbits, aber oft sind es keine Mittelerde- Bilder im engeren Sinne. Dieses hier mit den Ents gehört zu den wenigen, die sich wirklich als Tolkien-Bilder bezeichnen lassen. Ich habe mich immer gefragt, wie wohl eine Entfrau aussehen mag. Sie müssen entzückend sein, da die Ents mit einer solchen Sehnsucht von ihnen sprechen. Und Birken sind so elegante Bäume. Deshalb habe ich mich bei der Entfrau teilweise daran angelehnt. Sie sollte außerdem Früchte tragen – entsprechend ihrem ernährenden Charakter. Das Bild kam zustande, weil ich Jan Boom, einem der bekanntesten Mitglieder von Unquendor, ein Bild von einer Entfrau versprochen hatte. Sein Nickname ist ja schließlich „Fangorn“. Dieses spezielle Bild ist mit mir in die USA gereist. Einen Teil der Blätter habe ich in einem Hotel in Palm Springs mit Tusche nachgezeichnet. Alle Tiere auf dem Bild treten paarweise auf. Das soll die Gefühle der Ents zu ihren Frauen betonen: wie sehr sie sich danach sehnen, mit ihnen (wie- der) zusammen zu  sein.