Ich wünschte, es wäre nicht zu meiner Zeit geschehen – Wie J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ heute Mut machen kann.

Angesichts der heutigen Nachrichten fällt es schwer, an eine gerechte und friedliche Welt zu glauben. Was können Bücher da heute überhaupt noch bewirken? Inwiefern entführen die Geschichten von J.R.R. Tolkien nicht nur in fantastische Welten, sondern schenken auch Hoffnung, Trost und Zuversicht? Und was macht ihre besondere Kraft aus?

Diesen Fragen gehen die Tolkien-Expert*innen Tobias M. Eckrich (Vorsitzender der Deutschen Tolkien Gesellschaft), Annika Röttinger (Militärhistorikerin und Podcasterin) sowie Lisa Kuppler (Lektorin und Übersetzerin) im Gespräch nach. Sie lesen den Herrn der Ringe, in dem Hoffnung ein zentraler Begriff ist, neu. Dabei lassen sie den Menschen hinter Tolkiens Werk durch seine Briefe zu Wort kommen. Diese zeigen, dass er weit mehr hinterlassen hat als die einmalige Welt von Mittelerde.

Der Schauspieler Timmo Niesner, die deutsche Synchronstimme von Elijah Wood (Frodo Beutlin), liest aus ausgewählten Texten und Briefen.

Veranstaltungsdaten

Termin: 10. Februar 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Vortragssaal, Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Kosten: Eintritt frei
Dauer: 90 Minuten
Für die Teilnahme vor Ort bitte anmelden, da die Plätze begrenzt sind!

Streaminginfos

Die Veranstaltung kann auch per Livestream verfolgt werden. Zum einen auf Twitch mit Chat (wer ein Twitch Konto hat, kann sich automatisch benachrichtigen lassen), oder am 10. Februar auf der Sartseite der Deutschen Nationalbibliothek 

Selbstverteidigung, literarisch

Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung der Reihe „Selbstverteidigung, literarisch“ des Deutschen Literaturarchivs Marbach, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalbibliothek, der Deutschen Tolkien Gesellschaft und dem Klett-Cotta Verlag.

Die deutschlandweite Veranstaltungsreihe „Selbstverteidigung, literarisch“ lotet am Beispiel literarischer Texte aus unterschiedlichen Epochen aus, wie Bedrohungssituationen wahrgenommen und dargestellt wurden und werden. Wie kann Literatur uns dabei unterstützen, durch Krisenzeiten zu kommen, Bedrohungslagen zu verstehen und auszuhalten?

Credits:

Titelfoto: Tobias M. Eckrich

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