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Literatur. Fantasy. Fandom.

Thing 1999-2012

Seit 1999 findet die Jahreshauptversammlung der Deutschen Tolkien Gesellschaft an wechselnden Orten statt. Wir begannen im Haus der Pfadfinderschaft St. Georg in Köln, wechselten dann in das Kloster Marienthal, verbrachten jeweils zwei Jahre auf der Burg Hohensolms, dem Grafenschloß in Diez und auf der Pfadfinderburg Rieneck, im Jahr 2010 lautete das Motto Minas Hersfeld, danach ging es zur Burg Breuberg im Odenwald und zur Jugendburg Hessenstein.

Das Thing hat eine lange Tradition und so findest Du auf unserer Webseite viele Beiträge zu Tolkien Things der vergangenen Jahre.

Das Programm zum Thing 2012, bei dem übrigens Cor Blok als Stargast und die Ungarische Tolkiengesellschaft als unsere internationale Gastgesellschaft eingeladen war, beinhaltete unter anderem:

Vorträge:

Workshops:

Filme:

Sonstiges:

Nachlese(n) zum Thing 2011 findest Du >>hier. Unsere internationale Gastgesellschaft war die Österreichische Tolkiengesellschaft ÖTG.

Beim Thing 2010 gab es unter anderem:

Internationale Gastgesellschaft: Die Dänische Tolkien Gesellschaft Bri

Bri/Bree ist eine kleine Stadt in Tolkiens Welt Arda. Sie liegt an einer Kreuzung, und daher kommen Menschen aus aller Herren Länder dort vorbei – der Name der Gesellschaft trägt dieser Tatsache Rechnung. Wir möchten möglichst vielen Leuten Freude bereiten und das im Sinne von Tolkiens werken. Unsere Mitglieder sollen sich zuhause fühlen, ungeachtet ihrer Herkunft in den Weiten Ardas.

Bri wurde 1996 gegründet, weil Mitglieder der dänischen Online-Community Imladris und des mittlerweile erloschenen Tolkiens Følge der Meinung waren, daß in Dänemark eine Gesellschaft fehlte, bei der sich die Mitglieder zu den verschiedensten Aktivitäten wie Banketten, Gesprächsrunden und Gilden treffen konnten. Aktuell richtet Bri zweimal im Jahr Bankette aus und mehrere, kleinere Veranstaltungen. Außerdem beteiligt sich die Gesellschaften an Conventions, Konzerte und tolkien- und fantasybezogenen Treffen. Wir freuen uns immer, Tolkienfans aus aller Welt zu treffen. Bri gibt regelmäßig eine Zeitschrift namens “Pipeurten” heraus (Pfeifenkraut.) (Quelle: Selbstdarstellung der Gesellschaft. Übersetzung: Marcel Bülles.)

Gäste:

Caspar Reiff (Tolkien Ensemble)

Wer Musik rund um Mittelerde zu schätzen weiß, der konnte in den letzten Jahren nicht an dieser hervorragenden dänischen Band vorbeikommen, die Millionen Exemplare ihrer CDs verkaufen konnte. Ihr Gründer, Gitarrist und Sänger Caspar Reiff wird uns mit seiner Anwesenheit und einem Konzert erfreuen.

Kim Skovbye.

Der dänische Harfenvirtuose hat in den vergangenen Jahren aus seiner Vorliebe für Mittelerde keinen Hehl gemacht. Ein umjubeltes Konzert bei unserer Muttergesellschaft in Oxford brachte die DTG auf die Idee auch ihren Mitgliedern diesen außergewöhnlichen Harfenspieler näherzubringen.

René van Rossenbergs “Tolkienshop.”

Vor vielen, vielen Jahren erhielt der einzige Laden weltweit, der sich auf Tolkienmemorabilia spezialisiert hat, der Tolkienwinkel in Leiden (NL), einen Brief aus Neuseeland. Man interessiere sich für eine Menge Tolkienbücher und der Inhaber, René von Rossenberg, dachte sich nichts dabei – Geld verdienen mit Tolkien ist nun mal sein Geschäft: Die Bestellung kam von Peter Jackson. Zwei Jahre später wußte er, warum die Bestellung gelaufen war…

Seit dem ersten Thing ist René mit dabei, nicht nur mit einer riesigen und einzigartigen Angebot an Mittelerde-Sammelbaren, sondern auch als Vortragender und Tolkienexperte mit einer nahezu unendlichen Anzahl an Anekdoten aus seinem Geschäft…

Vorträge:

Tolkien und die Fantasy – Erfinder, Messlatte oder Vergangenheit (Dr. Christian Weichmann)
In diesem Vortrag arbeitet Christian Weichmann heraus, welche Bedeutung Tolkien in der Fantasy hat und ob sich die Bedeutung im Laufe der Zeit verändert hat.

Heldentum im Herrn der Ringe – im Buch, im Film, und wie Jackson es hätte besser machen können (Martin Sternberg)
In diesem Vortrag wird dargestellt, wie Jackson Tolkiens Ideen zum Heldentum umgesetzt hat und welche drehbuchtechnischen Lösungen es gegeben hätte, um mehr innere Konsistenz zu erreichen und auch näher ans Original zu kommen.

(Wer-)Wolfsmotive in der altnordischen Literatur und bei J.R.R. Tolkien (Antje vom Lehn)
In diesem Vortrag werden Wolfmotive in der Geschichte um Beren und Lúthien mit denen aus (v.a.) den eddischen Texten Gylfaginning und der Völuspá sowie der Völsunga saga verglichen.

Númenor – Aufstieg und Fall einer Weltmacht (Andreas Zeilinger)
In diesem Vortrag wird den Gründen für den Aufstieg und den Untergang von Númenor nachgegangen. Dabei werden u.a. auch die Religion der Númenorer und ihre Aktivitäten in Mittelerde behandelt.

Keine Kreditkarten, bitte. Paulschalreisen nach Mittelerde Teil III (Ulrich Hacke)
Manche Leute machen stets am gleichen Ort Urlaub. Sie kennen die Gegend, den Kellner und das Hotel. Sie wissen, wo man einen Parkplatz bekommt und welche Straßen man besser meidet. Manche kennen das Land sogar besser als die Einheimischen. Der Autor ist auch so einer, auch wenn er weiß, dass er in Mittelerde noch längst nicht alles gesehen hat. Aber dafür gibt es ja den Reiseführer “Pauschalreisen nach Mittelerde”. Und 2010 erscheint der dritte Teil – ganz exklusiv auf dem Thing.

Tolkien und die Hethiter (Thomas Fornet-Ponse)
Der Vorsitzende der Bedřich Hrozný Gesellschaft plaudert praktisch aus dem Nähkästchen.

Sigurd und Gudrún (Stephan Askani)
Klett-Cottas Fantasy Lektor mit der Lizenz zu Tolkien spricht über die aktuellste Tolkien’sche Neuerscheinung.

Herr der Augen- oder Ohrringe, Hobbnix oder Stielnemillion (Heidi Steimel)
Was machen Parodien aus Mittelerde?

Tolkien als Künstler (Anke Eißmann)
Der Vortrag wird sich mit einer eher unbekannten Seite J.R.R. Tolkiens beschäftigen, nämlich seinem künstlerischen Werk, seinen eigenen Illustrationen zu seinen Büchern. Außerdem werde ich einen Blick in die Kunstgeschichte werfen und dort versuchen seine Inspirationsquellen ausfindig zu machen und seine Kunst in Kontext zu setzen.

Workshops:

Nebenschöpfung in Mittelerde: Spielend auf den kreativen Spuren des Professors (Dr. Thomas Morwinsky)
Es gibt zahlreiche kreative Ansätze für die Beschäftigung mit Tolkiens Welt. Fan-fiction, Musik, Bilder etc. sind allseits bekannte Beispiele. Klassische Pen-and-Paper Rollenspiele bieten eine enorme Bandbreite für kreative Gestaltung des durch Tolkien vorgebenen Rahmens. In den vergangenen 28 Jahren haben bereits zwei Firmen/Verlage kommerzielle Interpretationen zu diesem Thema herausgebracht. Die zwei wichtigsten Säulen sind hierbei die Regeln selber (gute Regeln orientieren sich an der Vorlage) sowie der Weltenbau. Besonders dieser zweite Punkt ist von herausragender Bedeutung, da Tolkien selber nur einen sehr kleinen Teil seiner Welt beschrieben hat, und die aktive Erforschung derselben in einem Rollenspiel natürlicherweise dauernd Fragen zur Gestaltung weiterer Teile Mittelerdes aufwirft, die von Tolkien selber – natürlicherweise – nicht beantwortet werden (können). Eventuell hat ihn diese Erkenntnis, dass er nur den wesentlichen Rahmen für diese Welt vorgegeben hat, zu seiner berühmten Äußerung in Brief Nr. 131 veranlasst:

“Ich wollte manche der großen Erzählungen ganz ausführen, für viele andere aber nur ihren Platz im Zusammenhang bestimmen und es bei Skizzen belassen. Die Zyklen sollten zu einem majestätischen Ganzen verbunden sein und doch für andere Geister und Hände Raum lassen, die Farbe, Musik und Bewegung hinzutun könnten.”

Zusätzlich zu den offiziellen Deutungen gibt es natürlich zahlloses von Fans, Spielern und Spielleitern produziertes Zubehör. All dies, kommerziell oder nicht, betrifft im Wesentlichen folgende Bereiche:

  • Abenteuer
  • Schauplätze
  • Regionalbeschreibungen
  • Hintergrunddetails (Personen, Plätze, Phänomene etc.)

Ein wesentlicher und schwieriger Teil bei der Erarbeitung derartiger Produkte ist die passende Umsetzung in dem von Tolkien geschaffenen Rahmen, den sog. „Kanon“.

Ziel des Workshops ist es, einen Überblick über die bisherigen Produkte zu gewinnen, die aktuelle Arbeit kennenzulernen und an einem Beispiel die praktische Umsetzung zu diskutieren.

Ergänzend wird die Teilnahme an einem Rollenspielabenteuer (modifizierte MERS/MERP-Regeln) in Mittelerde angeboten. Nach dessen Abschluss soll in einer kurzen „Manöverkritik“ das Thema der tolkienesken Umsetzung besprochen werden.

Sockenstricken (Julia John)
Julia John bietet wieder „freies“ Stricken an. Wer möchte kann Anleitung bekommen. Wer nur in Gesellschaft Stricken möchte kann auch dies tun! Sie bringt eine Auswahl an Wolle und Nadeln mit; ebenso einige Anleitungsbücher. Die Nadeln und die Wolle (und wenige Bücher) können auch käuflich erworben werden. Wer zum Beispiel eine Handy-Socke ausprobieren möchte, kann bei sich dafür die Nadeln leihen. Für die Wolle ist ein Unkostenbeitrag je nach Materialbedarf zu zahlen.

Die Glockenreiter
Die Elben der Glockenreiter bieten ein bis zwei 2-Stunden Ausritte für max. sechs Personen an. Die Teilnehmer müssen fortgeschrittene Reiter sein, also im Schritt, Trab und Galopp sicher. Es entstehen Kosten pro Person von voraussichtlich 40,00 € (Details im Anmeldeformular). Die Ausritte finden natürlich nur statt, wenn sich genug Teilnehmer melden. Die Anmeldung zu diesem Programmpunkt muss bis zum 30.01.2010 bei uns eingegangen sein, da uns die Glockenreiter nur so lange die Option auf die Termine geben können.

Stadtführung durch Bad Hersfeld
Ein erfahrender Stadtstreicher teilt sein wissen mit uns über das wunderschöne Städtchen an der Fulda. Der Unkostenbeitrag richtet sich nach der Teilnehmerzahl; je mehr Leute sich anmelden, desto günstiger wird es.

Bootsfahrt auf dem Anduin
Für einen Unkostenbeitrag von 5 € pro Teilnehmer, trainieren wir eine halbe Stunde unser Geschick mit dem Paddel auf einem ruhigen Nebenarm des Anduin. Der Bootsausflug findet natürlich nur statt, wenn sich genug Teilnehmer melden.

Außerdem gab es Met-Brauen sowie das allseits beliebte Whisky-Tasting.

 

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