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| Tolkienshop und Museum in Leiden - ein Bericht von der Eröffnung |
| Wer sich ein wenig länger mit Tolkien und seiner mythischen Welt Mittelerde beschäftigt, stößt zwangsläufig auf einen niederländischen Namen. Peter Jackson hat das schließlich auch getan ;) Rene van Rossenberg war jahrelang Vorsitzender der niederländischen Tolkien Gesellschaft (Unquendor), hat etliche gute Artikel zu Tolkien veröffentlicht und irgendwann beschlossen, seinen Unterhalt mit den Werken des Professors und vielem anderen aus Fantasy im allgemeinen zu verdienen. Endlich konnte er sich einen Traum erfüllen - sein Tolkienwinkel bekam ein Geschäft und das erste Tolkien Museum der Welt wurde eröffnet. Natürlich war die DTG vertreten. Nina Stellmach, Beisitzerin, Andrea Pálinkás, Schriftführerin und Marcel Bülles, Vorsitzender, machten sich an einem strahlenden Samstag Morgen in Richtung Meer auf. |
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| Auf nach Leiden |
| Wenige Tage vor der Eröffnung erreichte die DTG eine Einladungsemail von Rene van Rossenberg (die DTG berichtete) und spontan entschlossen wir drei uns, nach Leiden zu fahren, um dem Zeremoniell beizuwohnen. Sicherlich hatte das auch mit der Nähe zum Meer zu tun (Leiden ist gerade mal 5 mins. von der Nordsee und ca. 15 mins. von Amsterdam entfernt), aber hauptsächlich wollten wir doch herausfinden, wie das Geschäft und das Musem aussehen. |
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 Die wunderschöne Universitätsstadt Leiden ist voller romantischer Grachten, einer atmosphärischen Altstadt - definitiv einen Besuch wert!
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| Als wir dort nach einer kurzweiligen, ca. zweieinhalbstündigen Fahrt dank Andreas Blitz (sie fährt ein wenig... schnell...) in Leiden ankamen, fuhren wir an einem hilflos überfüllten Tolkienwinkel vorbei. Winkel ist im übrigen das niederländische Wort für Geschäft. Ohne es zu wissen, fuhren wir auch direkt am Rhein vorbei, denn direkt vor dem Geschäft verläuft ein alter Arm des majestätischen Stroms. Flaschenpostbestellungen aus Köln sind also jederzeit möglich. |
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 Da denkt man nichts Böses und schon versperren einem Nazgûl den Zugang zum Tolkienwinkel. Die waren sicherlich von der Konkurrenz ;)
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| Rene ist es zufrieden... |
| Im Geschäft endlich angelangt und mit einem Gläschen Sekt versorgt, kämpfen wir uns kurz durch das langgezogene Ladenlokal, nur um ob der Wärmeentwicklung schnellstens wieder den Weg nach draußen anzutreten. Gut 200 Leute scheinen sich in einen Raum zu quetschen, der maximal für 50 ausgelegt ist, aber Tolkienfans haben es ja gerne gemütlich. |
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 Da wollte sich mal in Ruhe umschauen - Pustekuchen. Volles Haus!
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| Der Traum für jeden Tolkienfan |
| Gut, das Film-Merchandising haute niemand von uns vom Hocker. Abgesehen von Wackel-Dackel-Legolassi und Aragorns und einigen anderen, sehr unterhaltsamen Überraschungen (ein Herr der Ringe FLIPPER!), waren aber natürlich die Bücher aus aller Welt eine wahre Augenweide. Rene beschwerte sich hinterher, daß er viel zu viel Alkoholika eingekauft hätte, denn die Leute waren zum Einkaufen, nicht trinken gekommen. Armer Rene ;) Man muß aber auch hinzufügen, daß in den größten Tages- und Wochenzeitschriften in den Niederlanden Artikel zum Tolkienwinkel erschienen und eine erhebliche Werbewirkung entwickelten. |
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 Wo soll man da bloß anfangen? Dreistellige Eurobeträge wechselten an diesem Tage sehr häufig den Besitzer, denn von praktisch unbestellbaren Büchern bis hin zum Antiquarischen gab es einfach alles |
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| Besuch aus ganz Europa |
| Offensichtlich waren die deutschen Tolkienfans mit der DTG vertreten, aber auch andere europäische Länder machten ihre Aufwartung. Die belgische Tolkien Gesellschaft war mit einer gesamten Gewandungstruppe erschienen und präsentierte Schaukämpfe und mittelirdische Atmosphäre und zwei Musiker der hervorragenden italienischen Band Lingalad waren auch vor Ort (ein Franzose hatte sich auch nach Leiden verirrt ;)) |
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 Frische Luft vor der Tür. Rene van Rossenberg (weißes Jacket) unterhält sich mit seinen zahlreichen Gästen
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| Wie kriege ich diese Glasvitrinen auf??? | 
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| Das von Rene eröffnete Museum beinhaltet mehrere Erstausgaben, handsignierte Werke des Professors und unzählige Kostbarkeiten, die in gut gesicherten Glasvitrinen ihren angestammten Platz gefunden haben. Leider bemerkte der Museumsleiter sofort unsere Blicke und meinte nur "I know your names and where you live. Don't even think about it!" Nun ja, man darf ja mal träumen. Als der mittlerweile vierundreißigste, potentielle Erbe sich bei ihm gemeldet hatte, ging es dann doch schnell an die Begrüßungsrede und die offizielle Eröffnung. Kurzweilig und unterhaltsam wie immer fand Rene schöne Worte zu Tolkien, seinem Werk und Leben, und dem Museum, das sich hier einzigartig in der Welt bietet. |
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| Noch ein wenig Shoppen und ab ans Meer... | 
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| Während ich natürlich nur Tolkien im Kopf hatte (*hüstel*), waren die Damen daran interessiert, sich ein wenig in Leiden umzuschauen. Abgesehen davon, daß die Stadt wirklich wunderschön ist, hat sie auch eine der größten Einkaufsstraßen zu bieten, die ich je gesehen habe. Leugnen ist zwecklos, denn Beweisbilder wurden gemacht (siehe rechts). Wir übernachteten dann noch bei Rene, frühstückten am Meer und machten uns dann wieder auf nach Köln - mit wesentlich mehr Tüten bepackt als vorher, aber einen Kasten Kölsch weniger, den wir als kleines Gastgeschenk auf Wunsch Renes mitgebracht hatten. Wir planen nächstes Jahr eine Aktion mit dem Tolkienwinkel, an dem es Prozente für deutsche Tolkienfans und vor allem DTG-Mitglieder vor Ort gibt. Wir halten Euch auf dem Laufenden! |
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 Ein letztes Mal Frühstück in den Niederlanden...
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 Auf daß die Fahnen Mittelerdes immer stolz im Winde wehen...
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| Ein Bericht von Marcel Bülles |
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| [Tolkienshop.com] Die offizielle Homepage des Tolkienwinkels |