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| Herr der Ringe, SWR/WDR 1991/1992 |
| Das Meisterwerk des Hörspiels |
| Die besten Sprecherinnen und Sprecher versammelten sich Anfang der 90er, um dieses Hörspiel einzuspielen. Eine Liste der wichtigsten TeilnehmerInnen gibt es hier |
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| Erzähler: Ernst Schröder |
(1915 bis 1994) Der Sohn eines Schneiders war einer der bedeutendsten Nachkriegsschauspieler und Charakterdarsteller. Nach dem Abitur 1934 nahm er zuerst ein Studium der Germanistik auf, wandte sich aber bald der Architektur zu und beschäftigte sich mit Bühnenbild-Entwürfen. Die Schauspielerei begann er bei Horst Caspar in Bochum. 1938 debütierte Ernst Schröder am Schiller-Theater in Berlin und blieb dort bis 1945 engagiert. Von 1946 bis 1949 leitete er an der Städtischen Theaterschule in Berlin die Nachwuchsklassen des Hebbel-Theaters und war zugleich Leiter des kleinen Rheingau-Theaters am Bergheimer Platz
Danach dozierte er an der Freien Universität Berlin und wirkte freigastierend an Berliner Bühnen, bis er sich in den 70er Jahren vom Theater zurückzog. Neben seinen schauspielerischen Engagements war Ernst Schröder ein erfolgreicher Autor. Seine Autobiographie "Das Leben - verspielt" gilt als sein wichtigstes Buch, erfolgreich war aber auch der Toskana-Roman "Die Zikaden". Ernst Schröder erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den Kunstpreis der Stadt Berin und das Große Bundesverdienstkreuz. Er wat Ehrenmitglied der staatlichen Bühnen Berlins, erhielt die Ehrengabe des Zürcher Literaturfonds und 1986 den Bundesfilmpreis |
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| Gandalf: Manfred Steffen |
| Geboren 1916 in Hamburg, nahm nach seinem Abitur Schauspielunterricht bei Willy Maertens in Hamburg. Ab 1945 arbeitete er als Nachrichtensprecher beim Hörfunk, 1947 holte ihn Maertens ans Hamburger Thalia Theater, dessen Ensemble er bis heute angehört. Insgesamt verkörperte er über 240 Bühnenrollen, darunter mit großem Erfolg die Hauptrolle in Zuckmayers "Der Hauptmann von Köpenick" (1977). Manfred Steffen spielte außerdem in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen, u.a. in den "Geschichten aus der Heimat" und vielen weiteren Fernsehspielen |  |
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| Bilbo Beutlin: Klaus Herm |
| Wurde 1926 als Sohn eines Schauspielers in Berlin geboren. Seine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte er an der Schauspielschule des Deutschen Theaters Berlin, wo er auch debütierte. Nach Engagements am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin und am Bayerischen Staatsschauspiel München war er 15 Jahre lang Mitglied der staatlichen Schauspielbühnen Berlins. Klaus Herm machte im Laufe seines Theaterlebens zahlreiche Tourneen und gab Gastspiele u.a. in Großbritannien, Israle und den USA |
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| Frodo Beutlin: Matthias Haase |
| Jahrgang 1957, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach drei Monaten Straßentheater in Deutschland, der Schweiz und Italien war er von 1984 bis 1990 am Schauspielhaus in Köln engagiert, wo er u.a. in Stücken von Lessing, Schiller und Thomas Bernhard spielte. Matthias Haase ist in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen zu sehen und hat bereits in über 200 Hörspielen bei allen deutschen Rundfunkanstalten mitgewirkt |
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| Pippin: Rufus Beck |
Jahrgang 1957, studierte an der Universität Heidelberg Islamistik, Philosophie und Ethnologie, ehe er sich dem Schauspielfach zuwandte. Nach Bühnenauftritten un Heidelberg, Saarbrücken, Tübingen, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Köln und Basel ging er von 1988 bis 1995 ans Bayerische Staatsschauspiel in München, dem er heute noch als Gast verbunden ist. 1990 wurde er für die Rolle des Franz Moor in Schillers "Die Räuber" zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt. Für seine Rolle in "Der bewegte Mann" (1994) erhielt er den Bambi und wurde für "Jimmy the Kid" (1997) für den Bundesfilmpreis nominiert. Darüber hinaus sprach er in unzähligen Hörspielen. Für den Hörverlag las er u.a. Die Identität von Milan Kundera, Stehender Sturmlauf von Franz Kafka, Harry Potter von J.K. Rowling, Max und Moritz von Wilhelm Busch
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| Sam Gamdschie: Edgar Hoppe |
| Wurde 1937 in Hannover geboren. Von 1954 bis 1956 absolvierte er seine Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Er debütierte 1956 am Schauspielhaus Bochum, dessen Ensemble er von 1957 bis 1959 angehörte. Danach hatte er langfristige Engagements u.a. am Staatstheater Wiesbande, am Thalia Theater in Hamburg und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg |
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| Aragorn: Hans Peter Hallwachs |
Jahrgang 1938, studierte an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule in Berlin. Von 1963 bis 1967 arbeitete er in Bremen bei Kurt Hübner und spielte Rollen in zahlreichen Inszenierungen von Peter Zadek. Unter der Regie von Hans Hollmann spielte er die Titelrolle in Peter Weiss' "Hölderlin" und an den Münchner Kammerspielen in der Inszenierung von Dieter Dorns "Faust"
Hans Peter Hallwachs spielte die großen Rollen auch bei den Salzburger Festspielen, den Luisenburg-Festspielen und wirkte in zahlreichen Film - und Fernsehproduktionen mit
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| Gollum/Smeagol: Dietmar Mues |
| Geboren 1945 in Dresden, spielte an zahlreichen renommierten deutschen Bühnen, u.a. an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, an den städtischen Bühnen Nürnberg, am Nationaltheater in Mannheim und gehörte 12 Jahre lang zum Ensemble des Schauspielhauses Hamburg |
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| Legolas: Matthias Ponnier |
Jahrgang 1940, besuchte das Max-Reinhardt-Seminar in Berlin, wo er bei Hilde Körber die Schauspielkunst erlernte. Bis 1972 war er u.a. an den städtischen Bühnen Münster, der Landesbühne Hannover, dem Staatstheater Wiesbaden und den städtischen Bühnen Köln engagiert
Matthias Ponnier ist heute ein gefragter Fernsehschauspieler, Radio- und Fernsehkommentator. Seine Stimme ist bekannt durch vielfältige Auftritte in Hörspielen und als Leser von romanen, u.a. von Elias Canetti |
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| Schlangenzunge: Karl Lieffen |
| (1926-1999) wurde als Karel Frantisek Lifka im böhmischen Ossek geboren. Seine Karriere begann er 1946 an den Städtischen Bühnen Freiburg, danach hatte er Engagements am Staatstheater Wiesbaden, an den Münchner Kammerspielen, an den Städtischen Bühnen in Frankfurt a.M. und am Bayerischen Staatsschauspiel in München. Besonders zwielichtige Typen und Bösewichte wurden gerne mit Karl Lieffen besetzt, der sogar "einen lustvollen Sadisten erträglicherweise als Nicht-Monster" darstellen konnte. 1991 wurde dem Schauspieler, der in mehr als 200 Kino- und Fernsehproduktionen mitspielte, der Titel eines bayerischen Staatsschauspielers verliehen |
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| Weitere Sprecher |
- Gimli Walter Renneisen
- Merry Tobias Lelle
- Eowyn Donata Höffer
- Eomer Reiner Schmidt
- Imrahil Gerd Andreesen
- Bote von Sauron Peter Gawaida
- Bergil Johann Lau
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| Alle Texte © SWR/WDR mit freundlicher Genehmigung |
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