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| Aussprache der Elbennamen |
| Die Folgenden Anmerkungen sollen nur in knappen Grundzügen die Aussprache der Namen in den Elbensprachen klären; sie sind keinesfalls erschöpfend. Ausführlichere Hinweise hierzu finden sich in "Der Herr der Ringe", Appendix E (nur in der englischen Ausgabe" |
| Konsonanten |
| C | hat immer den Lautwert von k, niemals von s oder z; Celeborn daher wie gesprochen |
| CH | immer wie das deutsche ch in oder zu sprechen; nie wie das weiche ch in . Beispiele: Carcharoth, Ercharmion |
| DH | bezeichnet immer einen Reibelaut wie das stimmhafte (weiche) th im Englischen, z.B. in , nicht in . Beispiele: Maedhros, Aredhel, Haudh-en-Arwen |
| G | immer wie das deutsche g in >geben<, nicht wie der Reibelaut in engl. >gin< oder ital. . , z.B. ist >deutsch< auszusprechen (doch mit Betonung der ersten Silbe), nicht wie das englische Wort >region< |
| PH | bezeichnet immer einen f-Laut; Beispiel: Ephel, Ar-Pharazôn |
| TH | immer wie das stimmlos englisch th in >thin< |
| Vokale |
| Sie entsprechen im allgemeinen ihrem Lautwert im Deutschen und bedürfen daher hier keiner Erklärung. Besonderheiten sind nur das ie, das nie als langes i wie im deutschen >Sieb< zu sprechen ist, sondern immer als Doppellaut, also >Ni-enna<; ebenso sind auch ea und eo Doppellaute (da für den englischen Leser die Zusammenziehung naheliegt, wurden sie in den englischen Ausgaben mit dem Trennzeichen geschrieben, als ea oder eo - im Wortanfang Ea oder Eo-, worauf hier verzichtet wurde, um Verwechslungen mit den deutschen Umlauten ä und ö zu verhindern. Im "Herrn der Ringe" finden sich jedoch Schreibungen wie Earendil oder Feanor.) |
| Der Zirkumflex über einsilbigen Sindarin-Wörtern kennzeichnet immer einen besonders langen Vokal (z.B. in Hîn Hûrin), während es in den adûnaischen (númenórischen) und khuzdulischen (zwergischen) Namen nur einen einfach langen Vokal bezeichnet. |
| Betonung |
Die betonte Silben sind nicht besonders gekennzeichnet, da die Betonung in den Elbensprachen je nach der Form des Wortes anders sein kann. Bei zweisilbigen Wörtern liegt er auf der vorletzten Silbe, wenn diese einen langen Vokal oder Diphthong enthält. Wo die vorletzte Silbe nur einen kurzen Vokal hat, auf den nur ein Konsonant oder gar keiner folgt (was oft der Fall ist), liegt der Ton auf der ihr vorangehenden, der drittletzten Silbe. Wörter der letzteren Art werden in den Eldarin-Sprachen bevorzugt, besonders in Quenya
In den folgenden Beispielen ist der betonte Vokal durch einen Großbuchstaben gekennzeichnet: isIldur, Orome, erEssea, fEanor, ancAlima, elentAri, dEnethor, ecthElion, perlArgir, silIvren, cEleborn |
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