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| Akallabêth |
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"Es heißt bei den Eldar, die Menschen seien zur Zeit des Schattens von Morgoth auf die Welt gekommen; und rasch fielen sie unter seine Herrschaft, denn er schickte seine Botschafter zu ihnen, und sie hörten auf seine bösen und schlauen Reden und beteten das Dunkel an und fürchteten es doch. Manche aber kehrten sich auch ab vom Bösen, verließen das Land ihrer Väter und wanderten immer weiter nach Westen; denn sie hatten ein Gerücht vernommen, daß im Westen ein Licht sei, welches der Schatten nicht trüben könne. Morgoths Diener verfolgten sie mit Haß, und ihre Wege waren lang und schwer; doch kamen sie schließlich in die Länder, die aufs Meer hin blicken, und sie betraten Beleriand zur Zeit des Juwelenkriegs. Die Edain wurden sie in der Sindarinsprache genannt; sie wurden Freunde und Bundesgenossen der Eldar und leisteten kühne Taten im Krieg gegen Morgoth" Sil, Seite 285
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Die Edain erhielten nach dem Krieg des Zorns zur Belohnung eine Insel auf halbem Wege zwischen Mittelerde und Valinor, dem Heim der Valar im Westen. Ihr erster König war Elros Tar-Minyatur, Sohn Earendils und Elwings, der sich im Gegensatz zu seinem Bruder Elrond entschloß, die Sterblichkeit zu wählen
Beleriand war nicht mehr, das Erste Zeitalter war zu Ende. Lange Zeit nun lebten die Edain auf Numenor glücklich und nie wieder sollten Menschen so nahe an die Kenntnisse und Fähigkeiten der Eldar heranreichen wie die Númenorer. So hieß ihre Insel: Númenor, Westland oder Westernis
Doch sollte dieses Glück nicht ewig dauern. Einer der größten Diener Morgoths, Sauron, hatte sich im Osten Númenors, in Mittelerde, ein eigenes Reich aufgebaut und strebte nach Macht. Doch er wollte zuviel und Númenor vernichtete seine Macht in Mittelerde. Der König, der ihn besiegte, nahm ihn mit nach Númenor, um ihn besser zu kontrollieren. Dies war der Anfang vom Ende Númenors. Durch boshaftes Gerede, durch Lügen und Intrigen schaffte es Sauron, eine Religion in Westernis zu etablieren, die sich von den Valar abwandte und dem einen Feind huldigte. Arroganz grub sich in die Herzen der Edain und irgendwann maßte sich ein König der Menschen an, die Götter herauszufordern. Die Strafe war grausam: Númenor wurde vom Erdboden gefegt, nur wenige Getreue entkamen nach Mittelerde, um dort das Reich von Gondor und andere zu gründen. Die Akallabêth ist die Geschichte des Untergangs von Númenor, Atalante, der Gefallenen |
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