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Literatur. Fantasy. Fandom.

Flammifer 43

Inhaltsverzeichnis

Flammifer 43 - Cover

Flammifer 43 – Cover

  • Titelkünstler: Peter Gaber
  • Grußwort
  • Inhalt/Impressum
  • Veranstaltungskalender
  • In eigener Sache
  • Das Tolkien Seminar in Potsdam
  • MIR
  • Die Tolkien-Stammtische der DTG: Folge 11: Tolkien Stammtisch Leipzig
  • Hobbitkochen
  • Tolkien Lesetag in Kassel
  • Die slowenische Tolkien-Gesellschaft
  • Der Hobbit als Figurentheater Lustrum 2011
  • Tolkien-Ausstellung in Donauwörth
  • Countdown
  • Elwe Singollo – Elu Thingol
  • Rezension: Lembas Extra 2009
  • Hókírinar Maksâtanva
  • English Summary
  • Drei Fragen und ein Bild
  • Bild: „Moderne Zeiten”

Grußwort

Liebe Mitglieder,

wenn alles planmäßig verläuft, erscheint dieser Flammifer wieder zum Thing. Dies ist immer der Höhepunkt der DTG Veranstaltungen und die Veranstaltung, bei der Mitglieder zum Vereinsleben beitragen können, die keine Gelegenheit oder keine Zeit für häufigere Stammtischbesuche oder gar eine Mitarbeit in den Vereinsgremien haben.

Einmal natürlich durch die Teilnahme an der Mitgliederversammlung, dem „Vereinsparlament“, das bestimmt, wer die Arbeit verteilen soll und was der Verein so tun soll, beziehungsweise nicht. Manchmal kann es natürlich langweilig werden, weil immer ein gewisses Maß an Formalien erledigt werden muss, aber es sind immer wichtige Entscheidungen dabei (zum Beispiel wer dieses Grußwort schreibt).

Aber die Mitgliederversammlung ist immer nur ein mehr oder weniger kleiner Teil des Things (und sie war auch nicht immer am Thing), selbst wenn es schon mal vorkam, dass sie mit Pausen über 24 Stunden dauerte. Die übrige Zeit ist mit einem vielfältigen Programm gefüllt, das auch von den Thingteilnehmern selbst gestaltet wird. Dabei gibt es einige konstante Beiträger, die immer wieder etwas mit- bringen, und das ist auch gut so. Damit gibt es eine Kontinuität, die jedem Besucher des Things garantiert, dass es bewährte Unterhaltung und Information geben wird.

Aber es gibt eben auch jedes Mal neue Gesichter im Publikum und bei den Akteuren. Egal ob es Vorträge über Themen, die es noch nie gab, oder ganz neue Aspekte alter Themen sind, bisher noch nie gespielte Spiele, oder Workshops über Dinge, die noch nie zuvor auf einem Thing gemacht wurden, solche Programmpunkte machen es immer wieder spannend, ein Thing zu erleben. Und zwar viel mehr als ein neuer Veranstaltungsort (von denen wir auch schon einige hatten: St. Georg, Mariental, Hohensolms, Diez, Rieneck, Bad Hersfeld und nun Breuberg) mit seinen jeweiligen Vor- und Nachteilen. Denn diese Dinge fördern neue Ideen für unsere Aufgabe und motivieren weitere Mitglieder vielleicht selbst einmal in dieser Art aktiv zu werden.

Daher kann ich nur alle Mitglieder aufrufen, die etwas können oder wissen, was andere interessieren oder unterhalten könnte, kommt doch auch mal zum Thing oder einem Tolkien Tag und bietet einen Programmpunkt an. Ich habe selbst vor meinem ersten Vortrag an einem Thing (das war auf dem ersten in St. Georg) einige Zeit gebraucht mich durchzuringen. Und auch während des Vortrags war ich ziemlich nervös, aber ich habe viel gelernt (zum Beispiel, wie ich Vorträge halten muss, damit ich nicht so nervös bin) und das Interesse war eine große Belohnung. Beim zweiten und den weiteren Malen war es wesentlich weniger Überwindung.

Denn eins ist klar, auf dem Thing kommen Freunde zusammen, die man nur zum Teil noch nicht kennt und niemand braucht vor den anderen Angst zu haben.
In diesem Sinne spätestens bis zum nächsten Thing.

Euer

Christian Weichmann

Titelkünstler: Peter Gaber

Über meine Kunst:
Ich erwarb meinen Master in Malerei an der Akademie der feinen Künste in Ljubljana. Während des Studiums konzentrierte ich mich darauf, meine Zeichenkünste zu verbessern, beginnend mit vertieften Studien des menschlichen Körpers und Portäts, die sich durch absichtliche Verformung in Kubismus verwandelten und später dann in gestische abstrakte Malerei. In den letzten Jahren habe ich mich dem Minimalismus als Basis meiner gegenwärtigen Untersuchungen von archetypischen Malereiformen in Gesamtkompositionen zugewendet.

Parallel dazu habe ich Tolkiens Mittelerde, und ab und zu auch andere Motive (wie Kinderbücher), illustriert. Ich begann meine Künstlerkarriere in der Grundschule, als ich Monster, Roboter und Comic-Helden zeichnete, aber in der High School begann ich mich der Sache ernsthaft und geduldig zu widmen, nachdem ich den Hobbit das erste Mal gelesen hatte. Dem folgte sofort der Herr der Ringe und ich begann, die Magie Mittelerdes in meinen Zeichnungen zu suchen.

Nachdem ich mich Gil-galad angeschlossen hatte, begann ich wesentlich mehr zu allen möglichen Zwecken zu zeichnen. Ich fand viel Inspiration in Alan Lees Aquarellen, John Howes Bösewichten von Arda, aber vor allem in der Kunst und Persönlichkeit meines Freundes Anton Špacapan.

Am Anfang waren meine üblichen Mittelerde-Inspirationen Zwerge, Orks, Balrogs und Drachen, aber derjenige, dem ich mich am meisten „verbunden“ fühlte war Baumbart. Das liegt wahrscheinlich an meiner Vorliebe für Bäume und alles, was mit ihnen verbunden ist (Pilze, Moos …). Der Stil der Zeichnungen ließ mich Orte und Charaktere auswählen. Wenn ich mich kontemplativ fühlte, zog ich Baumbarts ruhige Umgebung vor, aber wenn ich angespannt war, waren Orks und Mordor angebracht.

Neben der zweidimensionalen Kunst habe ich mich auch an Skulpturen und Kostümen versucht (momentan arbeite ich an Huorns),an Cartoons,Comic-Büchern, Bühnenbildern, Wandmalereien, der Überarbeitung von Magic-Karten und wahrscheinlich noch einigem mehr. Was die Zukunft angeht, so hoffe ich einfach, dass ich dem Weg weiter folgen kann, auf den ich mich vor etwa 25 Jahren gemacht habe.

Für Reproduktionen meiner Bilder könnt ihr mich gerne über Facebook oder das Gil-galad Forum kontaktieren (Mein Nickname ist „gaarg“).
(Übers. Stefanie Bauer)

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