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Literatur. Fantasy. Fandom.

Flammifer 32

Inhaltsverzeichnis

Flammifer 32 - Cover

Flammifer 32 – Cover

  • Titelkünstlerin: Anke Eißmann
  • Grußwort
  • Inhalt/Impressum
  • Veranstaltungskalender
  • Zehn Jahre Flammifer (Teil 1)
  • Tolkien Tag 26
  • Die Tolkien Stammtische der DTG
  • Stammtisch Kassel
  • Stammtisch Jena
  • Deutsche Tolkien Gesellschaft
  • Der Vorstand der DTG
  • Reiseziel Mittelerde
  • Interview: Mithril Awards
  • Komisches Mittelerde
  • Wie aus dem Einen Ring ein Helm wurde
  • Hókírinar Maksâtanva
  • English Summary
  • Alle Flammifer-Ausgaben im Überblick

Grußwort

Liebe Mitglieder,

dieser Flammifer von Westernis bietet spannende Informationen rund um die ersten zehn Jahre der Deutschen Tolkien Gesellschaft e.V. Neben der Vorstellung des aktuellen Vorstands enthält diese Ausgabe auch eine Ehrentafel aller bisherigen Vorstandsmitglieder, einen historischen Überblick über die DTG-Stammtische im Laufe der Zeit sowie den ersten Teil einer Flammifer-Chronik. Das ist aber noch lange nicht alles – die kommenden Ausgaben werden sich ebenfalls mit der Geschichte der DTG befassen.

Tolkien als Thema ist und bleibt aktuell, das zeigen unter anderem die PC- und Online-Rollenspiele, die sich rund um Mittelerde ansiedeln. „Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar“ hat sich allen Unkenrufen zum Trotz am Markt bewährt und verspricht für die nächsten fünf Jahre weitere Materialien und Updates zur Verfügung zu stellen. Verträge wurden bis 2014 ausgehandelt, die Optionen bis 2017 freigehalten. Ohne den entsprechenden Erfolg wäre dies wohl kaum möglich. Electronic Arts und ihr erfahrener Entwickler Pandemic Studios schlagen noch dieses Jahr zu und wollen mit „The Lord of the Rings: Conquest“ an die bisherigen Erfolge im Echtzeitstrategie-bereich anschließen und dürfen dank des Filmbezugs auf entsprechende Verbreitung hoffen. Ein weites Feld, das übrigens auch in wissenschaftlicher Hinsicht bei weitem nicht akzeptabel beackert wurde.

Wer sich dem Werke Tolkiens, sprich den Büchern, näher verbunden fühlt, für den habe ich eine besondere Überraschung. Nach langen Jahren der Diskussion um Wolfgang Kreges Übersetzung des Herrn der Ringe, die nicht zuletzt von der DTG und ihren Mitgliedern sachverständig, wenn auch oft leidenschaftlich, geführt wurde, hat der deutsche Verlag Klett-Cotta erkannt, dass es viele Leser gibt, die für eine „Lederausgabe in prächtiger Sonderausstattung“ der alten Übersetzung von Margaret Carroux ihr sauer Erspartes hergeben würden. Der Erscheinungstermin ist der 29. September 2008; wer bis zum 31. Januar 2009 bestellt, bekommt den Vorzugspreis von 98,– Euro angeboten. Folgende Daten verzeichnen die Stuttgarter auf ihrer Internetpräsenz: Dünndruckausgabe, flexibler Ganzlederein-band (Schafsleder), Fadenheftung, Prägung auf Rücken- und Vorderseite in Echtgoldfolie, zweifarbige Karte von Mittelerde in Einstecktasche, Schmuckschuber. Dieses Prachtstück gehört wohl in das Bücherregal eines jeden begeisterten Tolkien-Lesers.

Zum Schluss habe ich noch einen kleinen organisatorischen Hinweis: Das Jubiläumsjahr steckt voller Überraschungen, und der in den letzten Jahren doch recht unfreundliche Post-Balrog hat sich entschlossen, uns ein Postfach zu überlassen (die genaue Adresse ist im Impressum angegeben), das wir ihm nur mit Gewalt haben abringen können. Jegliche briefliche Zusendung an die DTG wird nun mit Sicherheit abgeholt und kann durch Umzüge und Nachsendeaufträge nicht mehr daran gehindert werden, sicher in die Hände der Schriftführerin zu gelangen. Streiks des gelben Dämons sind natürlich außen vor.

Marcel Bülles

1. Vorsitzender der DTG

Titelkünstlerin: Anke Eißmann

In diesem Flammifer stellen wir die Deutsche Tolkien Gesellschaft e.V. anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens (amtliche Eintragung am 21. Januar 1998) in mehreren Beiträgen vor. Entsprechend präsentieren wir auf dem Umschlag eine Künstlerin aus Deutsch-land: Anke Eißmann. Ihre Illustration „Lúthien prepares her escape from Hírilorn“ schmückt Vorder- und Rückseite dieser Ausgabe, und auch das abgebildete DTG-Jubiläumslogo, welches auf dem von Helmut W. Pesch entworfenen regulären Vereinslogo basiert, stammt von ihr. Anke Eißmann ist seit Juli 2000 Mitglied der DTG und seit Februar 2004 Layouterin des Flammifer. Da sie bereits in Heft Nr. 29 im Rahmen unserer Rubrik „Drei Fragen und ein Bild“ ein bisschen über sich erzählt hat, lassen wir nun eine gute Freundin von ihr zu Wort kommen.
Das geheime Künstlerleben der Anke Katrin Eißmann

Anke Eißmann ist …

… eine Künstlerin. Von Ölgemälden über digitale Bildbearbeitung und Kohlezeichnungen bis hin zum Trickfilm hat sie schon in vielen Medien gearbeitet. Am bekanntesten sind wohl ihre Aquarellmalereien, die selbst der düstersten Szene eine gewisse Zartheit einhauchen. Hauptsächlich kennen wir sie als Illustratorin des Lord of the Rings und diverser Publikationen im Umfeld, doch ihre Aufträge beschäftigen sich unter anderem auch mit der Geschichte ihrer Heimatstadt Herborn, tropenhelmtragenden Ameisen, den alten Griechen und den Temeraire-Romanen von Naomi Novik (von His Majesty’s Dragon ist gerade eine limitierte Ausgabe erschienen). Ihr Lieblingsmotiv bleibt weiterhin Faramir.
… eine Schriftstellerin. Ihre Online-Rollenspiel-Geschichten, natürlich angesiedelt in Mittelerde, inspirieren sie zu immer weiteren Illustrationen. Außerdem schlüpfte sie in die Rolle des briefeschreibenden Faramirs, wobei jeder einzelne Brief, mit der Feder in Tengwar auf durchscheinendem Papier geschrieben, ein kleines Kunstwerk für sich ist. Und ein Buch über Indiana Jones hat sie auch noch in irgendeiner Schublade liegen.
… eine Schneiderin. Ihre Kostüme zu diversen Mottopartys oder zu Re-enactment-Veranstaltungen sind berühmt-berüchtigt. Ob im mittelalterlich-korrekten handgenähten Kostüm, als Kapitän der englischen Flotte um 1800 oder als Bardame im Wilden Westen, sie macht immer eine gute Figur.
… eine Radfahrerin. Ein Mitglied des Team CSC fliegt im Anstieg Richtung Westerwald in wiegendem Tritt an dir vorbei? Das kann nur eine sein, die auf abgelegenen Wegen Inspiration für ihre Landschaftsbilder sucht.
… eine Lehrerin. Ob an der VHS oder im Schuldienst, sie unterrichtet ihre Passion und be-eindruckt die Schüler nicht nur mit ihrem Können, sondern auch mit einem Verständnis für deren Helden (Sponge Bob!). Im Unterricht werden Schuhe à la Vivienne Westwood oder Hüte entworfen und Ents in Tusche gemalt (Struktur, Struktur).
… eine Floristin. Selbst den Blumen setzt sie ihren ganz eigenen künstlerischen Stempel auf. Einen echten Eißmann erkennt man eben auch als Blumenstrauß.
… auch noch musikalisch begabt. Die Querflöte hat sie mittlerweile eingemottet, aber ihre Stimme ist am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang immer laut und klar zu hören.

… also ein künstlerisches Multitalent, das in den diversen Hobbys und Jobs ihre Leidenschaften ideal verbindet.

Marie-Noëlle Biemer

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