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Literatur. Fantasy. Fandom.

Neuerscheinung: Wagner and Tolkien

Nach Christopher MacLachlans Tolkien and Wagner: The Ring and Der Ring ist in der Cormarë Series von Walking Tree Publishers gleich darauf ein zweites Werk zum Thema erschienen: Renée Vinks Wagner and Tolkien: Mythmakers. Nr. 25 der Serie hat allerdings einen anderen Ansatz, so dass die Publikation der beiden Werke zeitnah aufeinander folgen konnte, sagte uns Peter Buchs von WTP beim letzten Tolkien Seminar in Jena.

Weiter schreibt der Verlag über das Buch (meine Übersetzung):

“Beide Ringe sind rund und da endet die Ähnlichkeit,” hat Tolkien über die Ringe in seinem epischen Herrn der Ringe und Richard Wagners Opernzyklus geschrieben. Aber stimmt das? Die Antwort ist nicht so einfach zu beantworten, wie viele Tolkien Fans glauben, egal ob sie nun der Aussage zustimmen oder sie als fehlgeleitet betrachten. Außerdem ist die Aussage selbst gar nicht so defensiv wie einige Wagner Fans behaupten.

Viel wurde schon über Wagner und Tolkien geschrieben, ein Thema, das gerne hitzige Debatten anfacht, vor allem wegen Wagners zweifelhaftem Status als Hitlers Lieblingskomponist. Bisher wurden die oft gegensätzlichen Meinungen und die Fakten und Auffassungen auf denen sie basieren nur kurz diskutiert oder nur oberflächlich analysiert. Mit der Veröffentlichung von Tolkiens Die Legende von Sigurd und Gudrún 2009 verstärkte sich die Notwendigkeit einer systematischen Behandlung des Themas. Dieses Buch bietet nun genau eine solche an.

Hinter den beiden Ringen steckt mehr als nur ihre gemeinsame Rundheit, und die Ähnlichkeit zwischen Tolkien und Wagner geht tiefer als ein Ring der Macht und einiger narrativer Elemente: Die beiden teilten einige Beschäftigungen und Interessen – Natur, Nation, der Norden, Tod und Unsterblichkeit, Sprache und vor allem Mythen. Dies ist ein Buch über zwei große Mythenmacher ihrer Zeit und darüber was sie gemeinsam haben trotz aller Dinge, die sie voneinander trennten.

 

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