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Literatur. Fantasy. Fandom.

Lord of the Rings Symphonie in Nürnberg

Am Freitag, den 28. Juli, 19:30 Uhr gibt es wieder einmal die Möglichkeit die „Lord of the Rings“ Symphonie von Howard Shore life zu hören.

Diesmal wird sie im Rahmen der Sommerkonzerte der Audi AG in der Meistersingerhalle in Nürnberg aufgeführt. Und zwar von der Württembergischen Philarmonie Reutlingen zusammen mit dem Schleswig-Holstein Festival Chor und der Sopranistin Ann de Renais unter der Leitung von Markus Huber.

Einige Informationen dazu aus dem Prospekt des Veranstalters:

„Der Herr der Ringe“ ist auch musikalisch ein etablierter Begriff. Der Soundtrack zum Film – komponiert von dem Kanadier Howard Shore – wurde kürzlich in einer Umfrage von Classic FM auf Platz 9 der Rangliste klassischer Musik gewählt, vor Werken so bedeutender Komponisten wie Antonín Dvo?ák oder Edvard Grieg.

Die Musik drücke alles aus, was er je über Dramaturgie, Theater, Musik und Orchestrierung gelernt hat, so der Komponist. Wie groß sein künstlerisch-musikalisches Wissen und Können ist, belegen gleich zwei Oscars, die Shore für seine Komposition gewann. Die Musik steht dabei für sich selbst. Gerade ohne die bewegten Bilder des Films wird deutlich, wie präzise und treffend sie ihn illustriert. Deshalb lag Howard Shore viel daran, seine Musik aus den Kinosälen herauszuholen und ihr einen eigenen künstlerischen Platz einzuräumen. So fasste er den Soundtrack zu einer Konzertsinfonie zusammen.

Sechs Sätze umfasst das Werk, in Anlehnung an die sechs Bücher Tolkiens. Es handelt sich um eine musikalische Nacherzählung dieser Bücher und bricht deshalb mit Form und Aufbau einer Sinfonie im klassischen Sinne. Während Shore an seiner Komposition arbeitete, waren die „Herr der Ringe“ Bücher sein ständiger Begleiter, denn Authentizität war eines der Hauptanliegen des Komponisten. Wie stark Buch, Film und Musik miteinander verwoben sind zeigt sich im Gesang. Bis auf wenige Ausnahmen singen Chor und Solistin in den Sprachen von Mittelerde: Elbisch, Zwergisch oder die Schwarzen Sprache Mordors erklingen – fremd und doch vertraut.

Ann de Renais • Sopran

Die gebürtige Belgierin erhielt ihre Ausbildung an den Konservatorien in Brüssel und Gent. Ein Stipendiums des British Council ermöglichte ihr weiterführende Studien an der renommierten Guildhall School in London. Die vielseitige Künstlerin war zu Gast auf zahlreichen Festivals und hat sich einen Namen im Bereich der modernen Oper gemacht. So ist sie in der Mailänder Scala und im Theater Le Châtelet aufgetreten. Ann de Renais ist außerdem Mitglied der achtköpfigen Swingle Singers Formation. Die Künstlerin lebt heute in London.

Markus Huber • Dirigent

Der gebürtige Münchner erhielt seine Ausbildung an den Musikhochschule München und Wien, wo er mit Auszeichnung abschloss. Er arbeitete u.a. mit Herbert von Karajan, James Levine, Nicolaus Harnoncourt und Seiji Ozawa zusammen. Bis 1996 unterrichtete Markus Huber an der Musikhochschule in München im Fach Korrepetition. Nach Stationen als Solorepetitor am Landestheater Detmold und am Opernhaus Chemnitz wurde er 2001 als Chordirektor und Zweiter Kapellmeister an das Landestheater Eisenach verpflichtet. Seit Beginn der Spielzeit 2003/04 ist Markus Huber Chefdirigent des Westsächsischen Symphonieorchesters.

Die Württembergische Philharmonie Reutlingen

Gegründet im Jahre 1945 hat sich die Stiftung Württembergische Philharmonie inzwischen zu einem international gefragten Orchester entwickelt. Als künstlerischer Leiter des Orchesters wirkten unter anderem Salvador MasConde und Roberto Paternostro. Seit September 2001 ist der japanische Dirigent Norichika Iimori Generalmusikdirektor des Orchesters. Neben mehreren Konzertreihen in Reutlingen veranstaltet die Württembergische Philharmonie auch einen Zyklus in der Basilika Weingarten, der vom SWR mitgeschnitten und für CD produziert wird.

Karten sind je nach Kategorie für 49 / 42 / 35 / 29 Euro erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.sommerkonzerte.de.